Einsatzberichte Einsätze

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 35

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde am Mittwoch Abend gegen 22:30 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort "VU eingeklemmte Person" auf die Bundesstraße 35 Höhe Abzweigung nach Karlsdorf alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort konnte zunächst einen an der Front stark beschädigter PKW der Marke Mercedes festgestellt werden. Nach erster Erkundung war jedoch in diesem Fahrzeug niemand eingeklemmt. Glücklicherweise konnte der Fahrer leicht verletzt das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde vom Rettungsdienst begutachtet. Ein zweiter beteiligter PKW der Marke Suzuki wurde durch den Aufprall über die Gegenfahrbahn eine Böschung hinab geschleudert und kam auf einem Feld etliche Meter von der Unfallstelle entfernt zum Stehen. Die Beifahrerseite wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. In dem Fahrzeug befanden sich beim Eintreffen weiterer Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zwei Insassen. Der Beifahrer konnte selbstständig das Fahrzeug mit mittelschweren Verletzungen verlassen. Der Fahrer jedoch war in dem Fahrzeug eingeschlossen. Dieser musste mit schwerem Rettungsgerät und mit Absprache der Kräfte des Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit werden. Zeitgleich wurde die Einsatzstelle mit den Lichtmasten der Löschfahrzeuge sowie weiteren Scheinwerfer mit Stativen in Stellung gebracht. Nachdem die Beifahrertür abgetrennt und mit der Fahrertür begonnen wurde ging es dem Patienten im Fahrzeug immer schlechter. Aufgrund dessen wurde der Patient mittels Crash-Rettung über die Beifahrerseite aus dem Auto befreit und sofort von den bereitstehenden Kräften des Rettungsdienstes zur weiteren Untersuchung in den Rettungswagen verbracht. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen musste noch bei dem ersten Unfallwagen auslaufende Betriebsstoffe beseitigt sowie die Batterie abgeklemmt werden. Die beiden Fahrzeuge wurden durch den Abschleppdienst abtransportiert. Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter der Leitung des Kommandanten Edgar Geißler mit 35 Mann und 5 Fahrzeugen rund zwei Stunden im Einsatz. Die Notfallhilfe Neuthard, der Rettungsdienst sowie die Polizei waren ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen und Kräften vor Ort. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Bundesstraße 35 voll gesperrt. Über den Unfallhergang sowie die Höhe des Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Bericht: Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Brand in Mehrfamilienhaus fordert Einsatz der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde am Dienstag gegen 18:20 Uhr mit dem Alarmstichwort "Küchenbrand" von der Integrierten Leistelle in Karlsruhe in die Schulstraße alarmiert. In einer Wohnung im Erdgeschoss kam es in der Küche während der Zubereitung von Speisen zu einem Brand der Dunstabzugshaube. Durch das schnelle und routinierte Vorgehen der Feuerwehrkräfte konnte schlimmeres verhindert werden. Die Bewohner der Wohnung wurden ins Freie verbracht und dort von der ebenfalls herbeigeeilten DRK Notfallhilfe Neuthard betreut. Die Verrauchung des Treppenhauses und der betroffenen Wohnung konnte im Anschluss durch den Einsatz eines Elektro-Lüfters beseitigt werden. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter der Leitung von Kommandant Edgar Geißler mit mehreren Fahrzeugen, darunter drei Löschfahrzeugen, mit rund 35 Kräften vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren der Rettungsdienst nebst Notarzt, die DRK Notfallhilfe Neuthard sowie die Polizei.

Bericht: Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

02.01.2019 Auslaufender Kraftstoff LKW BAB5 Richtung Karlsruhe

Am Mittwochabend wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu ausgelaufenem Kraftstoff auf die BAB5 in Richtung Karlsruhe gerufen. An einem LKW Auflieger war eine Hydraulikleitung geplatzt. Die Feuerwehr streute das ausgelaufene Hydrauliköl mit Bindemittel ab und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Bericht: Tibor Czemmel  Feuerwehr Bruchsal

Küchenbrand im Vereinsheim des Hundesportverein

Zu einem Küchenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf Neuthard am 1. Advent kurz vor 11 Uhr zum Vereinsheim des Hundesportverein Karlsdorf-Neuthard gerufen.

Bei Vorbereitungen in der Küche überhitzte sich eine Fritteuse und geriet in Brand.

Die örtliche Feuerwehr wurde über die integrierte Leitstelle Karlsruhe alarmiert und kurze Zeit später mit drei Löschfahrzeugen und insgesamt 28 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute löschten den Brand mit mehreren Kohlendioxidlöschern. Weitere Kräfte bauten zur Sicherheit einen Löschangriff auf. Das heiße Fett konnte von der Feuerwehr abgelassen und das Brandobjekt zum Nachlöschen ins Freie gebracht werden. Durch das schnelle und umsichtige Vorgehen der Feuerwehr konnte das Schadensausmaß auf die Fritteuse begrenzt werden. Der Einsatz der Feuerwehr wurde von Kommandant Edgar Geißler geleitet.

Die DRK-Bereitschaft war zu Absicherung der Einsatzkräfte ebenso vor Ort wie die Besatzung eines Streifenwagen des Polizeireviers Bruchsal.

 

Bericht: Edgar Geißler, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Autotransporter mit sieben Fahrzeugen komplett ausgebrannt

 Durch einen Reifenplatzer geriet am Montagabend auf der BAB5 in Richtung Karlsruhe bei km 610,5 ein Autotransporter in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch auf den Standstreifen steuern und alle Fahrzeuginsassen das Fahrzeug verlassen. Trotz Löschversuchen breitete sich das Feuer auf den gesamten LKW aus und alle sieben geladenen Gebrauchtwagen wurden ebenfalls ein Opfer der Flammen.

Am Montagabend wurde um 17:44 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Bruchsal und Untergrombach und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem LKW Brand auf die BAB 5 in Richtung Karlsruhe gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Autotransporter bereits im Vollbrand. Der Einsatzleiter lies daraufhin die Abteilung Büchenau ebenfalls alarmieren. Mit mehreren C-Rohren unter Atemschutz wurden die Flammen eingedämmt. Der bereits in Feuer geratene Grünstreifen zum nahegelegenen Waldrand konnte erfolgreich gelöscht und ein Übergreifen auf den Wald verhindert werden. Mit massivem Wassereinsatz konnte das Feuer schließlich niedergezwungen werden. Hierzu musste Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die nächste Wasserentnahmestelle an der Notauffahrt Untergrombach anfahren und wieder über die voll gesperrte Autobahn zurück zur Einsatzstelle pendeln. Erst nach dem Einsatz von Mittelschaum waren der Autotransporter und die sieben geladenen Gebrauchtwagen, darunter zwei Hybridfahrzeuge, gegen 19:30 Uhr vollends abgelöscht. Nach den Löscharbeiten konnte gegen 20:00 Uhr der linke Richtungsfahrstreifen nach Karlsruhe von der Polizei wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Für die Bergung der ausgebrannten Fahrzeuge und des LKW wurde ein Spezialunternehmen angefordert. Dieses rückte mit einem Schwerlastkran, mehreren Bergefahrzeugen und Tiefladern an. Die PKW wurden vom Autotransporter gehoben und auf Bergefahrzeuge verladen. Die zwei Hybridfahrzeuge wurden ebenfalls in speziellen Transportmulden abtransportiert. Am LKW wurde durch das Bergeunternehmen der Fahrzeugtank mit 350 Litern Diesel in ein Transportfass umgepumpt.

Das LKW Gespann musste mit einem Schneidbrenner getrennt werden. Die obere Ladungsebene der Zugmaschine war durch das Feuer dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass diese ebenfalls mit einem Schneidbrenner abgetrennt werden musste. Während der Bergemaßnahmen musste die Autobahn zeitweise immer wieder für den Verkehr voll gesperrt werden. Durch die erschwerten Bedingungen zog sich die Bergung in die Länge. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen des Rettungsdienstes vor Ort. Der Küchenzug des DRK, Ortsverband Waghäusel-Kirrlach, versorgte die Einsatzkräfte mit warmen Getränken.

Die Feuerwehr stellte wegen den Arbeiten mit den Schneidbrennern vor Ort den Brandschutz sicher, da aus den ausgebrannten Fahrzeugwracks Kraftstoff auslief. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Nachdem die Bergungsarbeiten weitestgehend fortgeschritten waren konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Durch die gesperrten Richtungsfahrstreifen staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer in Richtung Kronau. Die Bergung war gegen 2:30 Uhr abgeschlossen und die Autobahn für den Verkehr wieder vollständig freigegeben.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 70 Einsatzkräften bis 0:15 Uhr im Einsatz.

18 11 19 LKW Brand BAB 1  18 11 19 LKW Brand BAB 2 
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Bericht und Bilder: Tibor Czemmel  Feuerwehr Bruchsal

10.09.2018 PKW auf der BAB 5 ausgebrannt

Der Fahrer eines Volvos aus dem Raum Heidelberg hatte während der Fahrt einen lauten Knall wahrgenommen. Unmittelbar nach dem Knall verlor das Fahrzeug an Leistung und er steuerte es auf den Standstreifen. Hier vernahm er eine Rauchentwicklung und kurze Zeit später wurden Flammen sichtbar. Erste Löschversuche mit einem PKW-Feuerlöscher durch einen Fahrer eines anderen Fahrzeuges schlugen fehl. Am Montagabend wurde um 17:53 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach und Bruchsal und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem PKW-Brand auf die Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr, kurz vor der Abfahrt Bruchsal, stand das Fahrzeug im Motorraum im Vollbrand und hatte bereits auf den Fahrgastraum übergegriffen. Mit einem C-Rohr löschte die Feuerwehr unter Atemschutz das Fahrzeug ab. Das Buschwerk auf dem Grünstreifen, dass bereits Feuer gefangen hatte, konnte schnell gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera wurde auf Glutnester kontrolliert und das Fahrzeug mit ausreichend Wasser abgekühlt. Die Feuerwehr unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs und bei der Reinging der Fahrbahn. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Für die Löscharbeiten mussten zwei Spuren der Autobahn gesperrt werden. Hierdurch bildete sich im Feierabendverkehr ein Rückstau in Richtung Karlsruhe. Gegen 19:20 Uhr konnten nach der Bergung des Brandwracks wieder alle Fahrspuren in nördlicher Richtung für den Verkehr freigegeben werden. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 25 Einsatzkräften im Einsatz.

18 09 10 PKW Brand 1  18 09 10 PKW Brand 2 
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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Oliver Doll