Einsatzberichte Einsätze

04.08.2018 PKW Brand auf der BAB 5 in Richtung Karlsruhe

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Bruchsal und Untergrombach, sowie die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem PKW Brand auf der BAB 5 gerufen. Kurz nach der Anschlussstelle Bruchsal in Richtung Karlsruhe brannte ein PKW auf dem Standstreifen. Das Feuer hatte vom Motorraum allerdings schon auf den Innenraum übergegriffen so dass das Fahrzeug beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand strand. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem C-Rohr unter Atemschutz rasch ab. Mit einer Wärmebildkamera wurden letzte Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Während der Löscharbeiten musste eine Fahrspur gesperrt werden, hierbei kam es zu einem Rückstau in Richtung Kronau auf der Autobahn.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Neuthard und Büchenau

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstag, den 17.07.18 gegen 9 Uhr auf der K3529 zwischen Neuthard und Büchenau, direkt am Feldkreuz kurz vor dem Ortseingang von Neuthard. Eine PKW-Fahrerin war auf den Weg in Richtung Neuthard und kam kurz vor dem Feldkreuz auf den Grünstreifen. Durch ein Ausweichmanöver kam das Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Das mit einer Person besetzte Fahrzeug wurde sehr stark deformiert und wurde durch die Wucht des Aufpralles zurückgeschleudert und kam auf dem Grünstreifen in Fahrtrichtung Neuthard zum Stehen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeschlossen.

Mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrangehörigen rückten die Feuerwehren Karlsdorf-Neuthard zur Unfallstelle aus. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde eine große Seitenöffnung am Unfallfahrzeug von der Feuerwehr geschaffen und die schwer verletzte Fahrerin schonend aus der Lage befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Auf Grund der schweren Verletzungen der Fahrerin wurde vom Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber nachgefordert, welcher die Frau in eine Klinik transportierte. Feuerwehrleute stellten die gesamte Zeit den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen war die K3529 zwischen Büchenau und Neuthard komplett gesperrt. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Edgar Geißler über eine Stunde im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und dem Rettungshubschrauber mit insgesamt 9 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei war mit drei Streifenwagen im Einsatz.

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Glimpflicher Ausgang eines Flächenbrandes

Am Sonntag Nachmittag kam es auf einer Wiesenfläche zwischen der Bahnlinie und der B35 auf Höhe der Neuwiesenstraße, aus ungeklärter Ursache, zu einem Flächenbrand. Aufmerksame Spaziergänger hatten den Brand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Durch die trocken Witterung der letzten Wochen war das Graß auf der großflächigen Wiese sehr trocken. Dazu entstand der Brand umittelbar neben einer Baumgruppe, mit dichtem Unterholz. Der starke Wind hielt die Flammen jedoch von dieser Fern und sorgte vermutlich auch zum vorzeitigen erlöschen der Flammen. Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge, war daher kein aktiver Brand mehr vorzufinden, so dass sich die Tätigkeit der mit drei Fahrzeugen angerückten Kameraden auf das Nachlöschen der rund 10x10 Meter großen Brandstelle, sowie das Wässern der angrenzenden Flächen reduzierte.

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Scheune hinter Wohnhaus in Flammen

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde am Mittwochabend gegen 21:40 Uhr von der Integrierten Leistelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort „Scheunenbrand“ in die Bruchsaler Straße im Ortsteil Karlsdorf alarmiert. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach der Scheune. Es wurde sofort damit begonnen das Feuer von innen und außen zu bekämpfen. Ein Trupp unter Atemschutz ging über eine Steckleiter im inneren der Scheune zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz begann von außen mit den Löschmaßnahmen. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und wenig später der Leitstelle „Feuer schwarz“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin, da das Dach der Scheune fast komplett abgedeckt werden musste um die noch schwelenden Glutnester zu finden und abzulöschen. Diese Arbeit wurde durch den Einsatz einer Wärmebildkamera unterstützt. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle wieder an den Eigentümer übergeben werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 9 Fahrzeugen und rund 47 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Edgar Geißler bis gegen 23 Uhr im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die DRK Bereitschaft Karlsdorf war mit einem Fahrzeug und 9 Kräften im Einsatz. Glücklicherweise musste weder der Rettungsdienst noch die DRK Bereitschaft tätig werden. Die Polizei war ebenfalls mit zwei Streifenwagen vor Ort.

Zur Brandursache kann weder die Polizei noch die Feuerwehr aktuell Angaben machen.

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Bericht und Bilder: Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

04.05.2018 VU eingeklemmte Person BAB 5 Richtung Karlsruhe

Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Bundesautobahn A5 gerufen. Durch eine Nachtbaustelle hatte sich ein Stau gebildet. Ein Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation zu spät und fuhr nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei ungebremst auf einem vor ihm zu Stehen gekommenen LKW auf. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug im Beinbereich eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Bruchsal und der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard aus seinem Fahrzeug befreit werden. Von beiden Seiten begannen die beiden Feuerwehren den Fahrer aus seinem Fahrzeug mit hydraulischen Rettungsgerät zu befreien. Der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug eingetroffenen Rettungsdienst übernahm die Versorgung des Patienten, welcher mit leichten Verletzungen nach der Rettung in ein Karlsruher Krankenhaus zur weiteren Behandlung verbracht wurde. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des Feuerwehrkommandanten Bernd Molitor mit sechs Fahrzeugen bis 23:45 im Einsatz.

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Bericht: Nadine Doll

Bilder: Feuerwehr Bruchsal

Schwerer Verkehrsunfall auf der B35

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Cabriolet, der im Berufsverkehr auf die Gegenfahrbahn geraten war. Nachdem er dort zunächst ein entgegenkommendes Fahrzeug gestreift hatte, prallte er anschließend mit hoher Wucht in die Leitplanke. Ein weiteres, entgegenkommendes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig zum stehen kommen und wurde so ebenfalls in die Kollision verwickelt. Durch das eCall-System des zweiten Fahrzeuges (Seit 31.März 2018 Pflicht bei allen Neufahrzeugen) konnten die Rettungskräfte sehr schnell und zielgerichtet alarmiert werden, so dass bereits nach wenigen Minuten der Rettungsdienst vor Ort war und die beiden PKW-Lenker versorgen konnte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard, hatte sich bereits ein erheblicher Rückstau gebildet, was die Anfahrt erschwerte.

Nach der ersten Erkundung konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass der Fahrer des Unfallwagens lediglich eingeschlossen und nicht wie zunächste gemeldet eingeklemmt war. Gemeinsam mit dem Notarzt entschied man sich dennoch für eine schonende Rettung des Patienten. Hierzu musste zunächst das Fahrzeug des Unfallgegners ,das auf der Beifahrerseite verkeilt war und so den Zugang erschwerte, mit der Seilwinde des HLF weggezogen werden. Da gemeinsam mit dem Airbag der automatische Überrollbügel des Cabriolet ausgefahren wurde, war ein öffnen des Verdeck nicht mehr möglich, so dass es mittels hydraulischem Rettungsgerät abgetrennt werden musste, bevor der Patient mittels Spineboard gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.