Einsatzberichte Einsätze

Scheune hinter Wohnhaus in Flammen

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde am Mittwochabend gegen 21:40 Uhr von der Integrierten Leistelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort „Scheunenbrand“ in die Bruchsaler Straße im Ortsteil Karlsdorf alarmiert. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Bruchsal mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach der Scheune. Es wurde sofort damit begonnen das Feuer von innen und außen zu bekämpfen. Ein Trupp unter Atemschutz ging über eine Steckleiter im inneren der Scheune zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz begann von außen mit den Löschmaßnahmen. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und wenig später der Leitstelle „Feuer schwarz“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin, da das Dach der Scheune fast komplett abgedeckt werden musste um die noch schwelenden Glutnester zu finden und abzulöschen. Diese Arbeit wurde durch den Einsatz einer Wärmebildkamera unterstützt. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle wieder an den Eigentümer übergeben werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 9 Fahrzeugen und rund 47 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Edgar Geißler bis gegen 23 Uhr im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die DRK Bereitschaft Karlsdorf war mit einem Fahrzeug und 9 Kräften im Einsatz. Glücklicherweise musste weder der Rettungsdienst noch die DRK Bereitschaft tätig werden. Die Polizei war ebenfalls mit zwei Streifenwagen vor Ort.

Zur Brandursache kann weder die Polizei noch die Feuerwehr aktuell Angaben machen.

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Bericht und Bilder: Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

04.05.2018 VU eingeklemmte Person BAB 5 Richtung Karlsruhe

Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Bundesautobahn A5 gerufen. Durch eine Nachtbaustelle hatte sich ein Stau gebildet. Ein Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation zu spät und fuhr nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei ungebremst auf einem vor ihm zu Stehen gekommenen LKW auf. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug im Beinbereich eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Bruchsal und der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard aus seinem Fahrzeug befreit werden. Von beiden Seiten begannen die beiden Feuerwehren den Fahrer aus seinem Fahrzeug mit hydraulischen Rettungsgerät zu befreien. Der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug eingetroffenen Rettungsdienst übernahm die Versorgung des Patienten, welcher mit leichten Verletzungen nach der Rettung in ein Karlsruher Krankenhaus zur weiteren Behandlung verbracht wurde. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des Feuerwehrkommandanten Bernd Molitor mit sechs Fahrzeugen bis 23:45 im Einsatz.

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Bericht: Nadine Doll

Bilder: Feuerwehr Bruchsal

Schwerer Verkehrsunfall auf der B35

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Cabriolet, der im Berufsverkehr auf die Gegenfahrbahn geraten war. Nachdem er dort zunächst ein entgegenkommendes Fahrzeug gestreift hatte, prallte er anschließend mit hoher Wucht in die Leitplanke. Ein weiteres, entgegenkommendes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig zum stehen kommen und wurde so ebenfalls in die Kollision verwickelt. Durch das eCall-System des zweiten Fahrzeuges (Seit 31.März 2018 Pflicht bei allen Neufahrzeugen) konnten die Rettungskräfte sehr schnell und zielgerichtet alarmiert werden, so dass bereits nach wenigen Minuten der Rettungsdienst vor Ort war und die beiden PKW-Lenker versorgen konnte. Beim Eintreffen der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard, hatte sich bereits ein erheblicher Rückstau gebildet, was die Anfahrt erschwerte.

Nach der ersten Erkundung konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass der Fahrer des Unfallwagens lediglich eingeschlossen und nicht wie zunächste gemeldet eingeklemmt war. Gemeinsam mit dem Notarzt entschied man sich dennoch für eine schonende Rettung des Patienten. Hierzu musste zunächst das Fahrzeug des Unfallgegners ,das auf der Beifahrerseite verkeilt war und so den Zugang erschwerte, mit der Seilwinde des HLF weggezogen werden. Da gemeinsam mit dem Airbag der automatische Überrollbügel des Cabriolet ausgefahren wurde, war ein öffnen des Verdeck nicht mehr möglich, so dass es mittels hydraulischem Rettungsgerät abgetrennt werden musste, bevor der Patient mittels Spineboard gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.

 

   

Brennender PKW von Anwohnern gelöscht

In der Nacht auf Samstag wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Alarmstichwort "PKW-Brand" in die "Alte Bundesstraße" alarmiert. Ein PKW war im Kreuzungsbereich von der Fahrbahn abgekommen und in der Folge auf einem Stein-Findling im Grünstreifen zum stehen gekommen. Beider Kollision wurde der Unterboden des Fahrzeuges schwer beschädigt, so dass es zum Austritt von Betriebs- und Kraftstoffen kam, die sich entzündeten. Anwohner die auf den Unfall aufmerksam gerworden sind, konnten geistesgegenwärtig mittels eines Pulverlöscher den Entstehungsbrand löschen. Die eintreffenden Einsatzkräfte kontrollierten das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera, mussten in Sachen Brandbekämpfung jedoch nicht mehr tätig werden. Die ausgetretenen Stoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut und die Unfalstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme ausgeleuchtet.

   

Feuerwehr rettet Bewohner aus Brandwohnung: Feuer in Mehrfamilienhaus in Karlsdorf-Neuthard

Mit dem Einsatzstichwort „Rauch aus Gebäude“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard in der Nacht auf Samstag gegen 1 Uhr in die Albert-Schweitzer-Straße nach Karlsdorf alarmiert. Noch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte, erhöhte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe aufgrund neuen Informationen des Notrufteilnehmers, das Alarmstichwort auf „Brand – Menschenleben in Gefahr“. In der Folge wurde zusätzlich die Feuerwehr Stutensee alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Schweitzer-Straße kam es zu einem Brandausbruch in der Wohnung im Erdgeschoss. In dieser Wohnung befand sich noch eine Person. Auch in den anderen Wohnungen des Mehrfamilienhauses befanden sich noch Bewohner. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Wohnung. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor und konnte den Bewohner aus dem Rauch ins freie retten. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit dem Verdacht der Rauchgasintoxikation in eine Klinik eingeliefert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Währenddessen wurden die anderen 9 Bewohner aus den übrigen Wohnungen evakuiert. Verletzt wurden diese jedoch nicht. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Wohnung belüftet und das verbrannte Material nach draußen verbracht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Bereich zusätzlich auf Glutnester überprüft. Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard und Stutensee war mit 49 Einsatzkräften unter der Leitung von Georg Kistner im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und der DRK-Bereitschaften aus Karlsdorf und Neuthard unter der Leitung des organisatorischen Leiters Klaus Münch, mit insgesamt 14 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen im Einsatz. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola und der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard Sven Weigt, machten sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Bewohner der Wohnungen konnten nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Bericht und Bild: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

09.03.2018 VU eingeklemmte Person BAB 5 Richtung Frankfurt

Am Freitagmorgen wurde um 5:43 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 5 gerufen. Ein PKW kollidierte im Einfädelbereich nach der Raststätte Bruchsal in Fahrtrichtung Frankfurt aus noch ungeklärten Umständen mit einem LKW. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der PKW auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer konnte sich glücklicherweise selbständig aus seinem Fahrzeug befreien. Der Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, versorgte den Fahrer an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und klemmte an dem verunfallten Fahrzeug die Batterie ab. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut. Während der Bergungsmaßnahmen musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem Rückstau im beginnenden Berufsverkehr. Der Feuerwehrkommandant aus Forst wurde über diesen Einsatz auf dem Forster Einsatzgebiet informiert. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 25 Einsatzkräften bis 7:10 Uhr im Einsatz.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel