Einsatzberichte Einsätze

Chlorgasausströmung in Klinik sorgt für stundenlangen Großeinsatz in Bad Schönborn

Eine kleine Unachtsamkeit führte am Dienstagmorgen gegen 09.30 Uhr zu einem Chlorgasaustritt im Schwimmbad der Sankt Rochus Klinik in Bad Schönborn-Mingolsheim, welcher etwa 40 Verletzte und einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr nach sich zog. Mit dem Einsatzstichwort „Chlorgasausströmung“ wurde die Freiwilligen Feuerwehr Bad Schönborn, die Führungsunterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Östringen, sowie die Gefahrgutzüge Karlsruhe Land Nord und Land Süd, in die Sankt Rochus Klinik in der Kraichgaustraße in Bad Schönborn-Mingolsheim alarmiert. Im Bereich des dortigen Schwimmbades vermischten Arbeiter, vermutlich aufgrund einer Unachtsamkeit, die beiden Stoffe Schwefelsäure und Natriumhypochlorit (auch bekannt als Chlorbleichlauge) miteinander. Bei der Verbindung dieser Stoffe kam es zu einer chemischen Reaktion und es entstand Chlorgas, welches freigesetzt wurde. Als die Arbeiter ihren Fehler bemerkten, verließen sie umgehend das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schönborn, begannen nach der Erkundung sofort mit der Evakuierung und großräumigen Absperrung des betroffenen Klinikbereiches. Bereits bei der Erkundung war ein starker, beißender Chlorgasgeruch wahrzunehmen. Des Weiteren klagten zahlreiche Personen, welche sich zu diesem Zeitpunkt im Schwimmbad und den Nebenräumen befanden, über Atemwegsreizungen. Die eintreffenden Kräfte des Gefahrgutzuges Karlsruhe Land Nord, bestehend aus Komponenten der Feuerwehren Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal-Menzingen und Münzesheim und Bretten, sowie dem Gefahrgutzug Karlsruhe Land Süd, bestehend aus Komponenten der Feuerwehren Ettlingen, Malsch und Rheinstetten, richteten einen Dekontaminationsplatz ein. Um die austretenden Dämpfe niederzuschlagen, wurde vor dem Schwimmbad ein Hydroschild in Stellung gebracht. Des Weiteren wurden die Türen im Zwischengebäude geschlossen und die Lüftung deaktivert. Dadurch könnte verhindert werden, dass giftige Dämpfe in das dahinter anschließende Klinikgebäude gelangten und dieses so hätte evakuiert werden müssen. Zeitgleich richtete der Rettungsdienst einen Patientensammelplatz im Bereich der Cafeteria im Klinikgebäude ein. Dort wurden insgesamt etwa 40 Betroffene behandelt. Hiervon wurden 39 Personen leicht und 1 Person mittelschwer verletzt. Allesamt klagten über Atembeschwerden und Atemwegsreizungen. Glücklicherweise musste jedoch keiner rettungsdienstlich in eine Spezialklinik transportiert werden. Die Spezialkräfte des Gefahrgutzuges gingen mit Trupps mit Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude vor um Messungen durchzuführen. Hierbei wurde eine ehöhte Konzentration von Chlorgas gemessen. Um ein weiteres Austreten zu verhindern, musste der Behälter mit einem dafür geeigneten Stoff neutralisiert werden. Im Anschluss an die Neutralisierung waren dann keine erhöhten Messwerte mehr festzustellen. Jedoch hatten sich die Dämpfe im Schwimmbad und dem Zwischengebäude und auch im Keller bereits verteilt. Um diese endgültig aus dem Gebäude zu bekommen, musste das Gebäude belüftet werden. Hierzu wurde der Großlüfter der Werkfeuerwehr KKP alarmiert. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden an. Die Feuerwehr war mit etwa 90 Einsatzkräften aus den Wehren Bad Schönborn und Östringen, sowie den beiden Gefahrgutzügen Karlsruhe Land Nord und Land Süd, unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Thorsten Albrecht im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen, 3 Notärzten und der Schnelleinsatzgruppe Nord unter der Leitung des Kreisbereitschaftsleiters Alexander Schmidt im Einsatz. Auch der leitende Notarzt Dr. Richard Spörri und der stellvertretende Kreisbrandmeister der Feuerwehr Ullrich Koukola waren vor Ort.

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Bericht: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard und Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

02.03.2018 Gasgeruch

Am Freitagabend, den 02.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Stichwort Gasgeruch in die Pfarrer-Schweiger-Straße gerufen. Die Einsatzrkräfte haben das Gebäude evakuiert, belüftet und Messungen durchgeführt, bei denen jedoch kein konkrete Explosionsgefahr festgestellt werden konnten. Die gleichzeitig alarmierten Fachkräfte des Energieversorgers kontrollierten das Gebäude erneut und nahmen den Hausanschluss wieder in Betrieb, womit der Einsatz für die Feuerwehr beendet war.

Noch während des Einsatztes wurde der ILS Karlsruhe ein weiterer Einsatz gemeldet. Im Keller eines in Sanierung befindlichen Gebäudes kam es zu einem Rohrbruch, in dessen Folge das Kellergeschoss auf ca. 90 Quadratmetern rund 10 Zentimeter unter Wasser stand. Mittels Pumpen und Wassersauger wurde das Gebäude ausgepumpt. Die frostigenTemperaturen und der Schneefall erschwerten dabei die Arbeiten.

 

Feuerwehr durch brennenden Wertstoff und mehreren Einsätzen stundenlang beschäftigt

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Bruchsal um 16:21 Uhr mit den Abteilungen Bruchsal, Büchenau und der Führungsgruppe Bruchsal zu einem Brand in einer Lagerhalle in die Lußhardtstraße gerufen. Mitarbeiter verständigten die Feuerwehr als diese feststellten, dass aus dem Wertstoffhaufen in der Anlieferungshalle Rauch aufsteigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war an dem großen Haufen Wertstoffmüll mittendrin eine gute Rauchentwicklung sichtbar. Die Feuerwehr baute eine Wasserversorgung auf und brachte sich unter Atemschutz mit mehreren Trupps in Bereitstellung. Mit einem Radlader wurde der Abfall ins Freie verbracht und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Das kalte Material konnte dann gefahrlos in eine weitere Halle gefahren werden. Durch die Menge an Wertstoff und den kontrollintensiven Einsatz zog sich das vorankommen bis zum Brandgut in die Länge. Zwischenzeitlich machte sich der erste ehrenamtliche Oberbürgermeister Vertreter Raimund Glasstetter und die stellvertretende Ordnungsamtsleiterin Sonita Huber vor Ort ein Bild über die Lage. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola hat sich über die Einsatzlage vor Ort informiert. Um 18:39 wurde von der integrierten Leitstelle Karlsruhe auch noch ein Brandmeldealarm in der Christian-Pähr Straße gemeldet. Von der Einsatzstelle in der Lußhardtstraße konnte ein Löschfahrzeug und die Drehleiter direkt abrücken. Zusätzlich wurde die Abteilung Heidelsheim dazu alarmiert. Bei dem Brandmeldealarm hatte die Anlage durch einen Rohrbruch in der Sprinkleranlage ausgelöst. Die Anlage wurde wieder zurückgestellt und die Einsatzkräfte konnten wieder die Einsatzstelle in der Lußhardtstraße anfahren. Gegen 19:00 Uhr kam die Feuerwehr durch die Radlader Unterstützung dem Brandherd näher und ein Trupp unter Atemschutz konnte in der Halle mit einem C-Rohr die auflodernden Flammen und größere Glutnester ablöschen. Das noch teilweise glühende Material wurde im Außenbereich sorgfältig mit Wasser abgelöscht und auseinandergezogen. Es mussten mehrere hundert Kubikmeter auf diese Weise kontrolliert und gegebenenfalls abgelöscht werden. Durch den einsetzenden Schneefall, das Klima bei Minusgraden und das Löschwasser musste zur Absicherung der eigenen Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auch mehrmals der Boden mit Streusalz abgestreut werden. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken wurde vom GW-EvE (Gerätewagen – Erstversorgung Einsatzkräfte) des Rettungsdienstes übernommen. Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Alexander Höß mit einem Rettungswagen, der Schnelleinsatzgruppe von DRK und Malteser Hilfsdienst mit dem DRK Ortsverein Bruchsal zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Um 20:30 Uhr wurde von Kräften an der Einsatzstelle ein Feuer direkt neben der Lußhardtstraße gemeldet. Jenseits der Bahnstrecke war im Gewann grasiger Schlag auf der Gemarkung von Karlsdorf-Neuthard ein Feuer sichtbar. Mit Absprache der Leitstelle wurden Kräfte in Bereitstellung von der Einsatzstelle direkt dorthin geschickt. Der Kommandant der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde entsprechend verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an dem weithin gut sichtbaren Feuer stellte sich heraus das ein Holzstapel an einem Baum brannte. Mit einem C-Rohr wurde der brennende Holzstapel abgelöscht. Wie es zu dem Brand kam ist noch unbekannt. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller mit Abteilungskommandant Martin Schleicher, unterstützt von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 65 Einsatzkräften bis 21:30 Uhr im Einsatz. Für die Bruchsaler Feuerwehr war die Ruhe nach den Einsätzen nicht von allzu langer Dauer. Knapp drei Stunden später, um 0:12 Uhr, wurden diese bereit wieder zu einem Brandmeldealarm in die Industriestraße gerufen. Dort hatte ein Melder aus nicht nachvollziehbarem Grund die Anlage ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich und stellte die Anlage wieder zurück. Gegen 1:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte dann die wohlverdiente Nachtruhe antreten.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

02.03.2018 Gasflaschenbrand

Am Freitagvormittag, den 02.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einer Rauchentwicklung in die Karlstraße in Neuthard alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es bei der Inbetriebnahme eines Heizstrahlers zu einer Rauchentwicklung kam. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard brachte das Gerät ins Freie und dichtete die Gasflasche provisorisch ab. Parallel hierzu wurden ständig Messungen im Gebäude und im Freien auf eine mögliche Gaskonzentration durchgeführt. Anschließend wurde die Gasflasche außerhalb vom Ort kontrolliert durch die Feuerwehr entleert. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter Leitung von Kommandant Edgar Geißler mit drei Löschfahrzeugen und 20 Mann eine Stunde im Einsatz.

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01.03.2018 Heckenbrand

Am Donnerstagnachmittag, den 01.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Heckenbrand in die Car-Benz-Straße in Karlsdorf gerufen. Aus noch ungeklärten Ursachen entzündete sich eine vier Meter hohe Zypresse direkt am Hauseingang des Wohnhauses. Durch sofortige Löschmaßnahmen der Hausbesitzerin, mittels eines Feuerlöschers konnte eine Brandausbreitung auf das Wohnhaus verhindert werden. Die Feuerwehr löschte mit dem Druckschlauch S noch die letzten Glutnester ab und benetzte die Zypresse mit ausreichend Löschwasser. Mittels Wärmebildkamera wurde der gesamte Bereich auf verdeckte Glutnester kontrolliert.

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Feuer auf Schuldach der Grundschule in Neuthard

Mit dem Einsatzstichwort „Dachstuhlbrand“ wurden die Feuerwehren aus Karlsdorf-Neuthard und Stutensee am Mittwochmittag gegen 13:40 Uhr in die Grundschule nach Neuthard alarmiert.

In der dortigen Sebastian-Grundschule bemerkte der Hausmeister, welcher sich gerade im Schulgebäude aufhielt, plötzlich Brandgeruch und eine Rauchentwicklung sowie Flammen auf dem Dach der Schwimmhalle. Sofort setzte er einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe ab.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Karlsdorf-Neuthard drang schwarzer Rauch aus dem hinteren Bereich des Flachdaches der Schwimmhalle. Sofort wurden die Löschmaßnahmen eingeleitet. Zeitgleich wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Stutensee, welche auf der Gebäuderückseite gestellt werden konnte, das Dach kontrolliert.

Gebrannten haben Dämmmaterialien und Styropor. Im Nachgang zu den Löscharbeiten wurden diese entfernt um alle Glutnester ablöschen zu können.

Die Feuerwehr war mit 34 Kräften aus Karlsdorf-Neuthard und Stutensee unter der Leitung des Kommandanten Edgar Geißler im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem organisatorischen Leiter Matthias Wahl vor Ort. Ebenfalls war die Notfallhilfe Neuthard im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung oder fahrlässige Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

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Bericht: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard & Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe