Einsatzberichte Einsätze

Brand im 7.OG eines Hochhauses in Stutenseer Stadtteil Büchig

In den frühen Morgenstunden des 13.06.2017 brannte eine Wohnung im 7. OG eines 14-stöckigen Hochhauses im Büchiger Buchenring, bei dem 2 Menschen ums Leben gekommen sind. 11 weitere Personen mussten wegen Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Da es aufgrund des völlig verrauchten Treppenhauses für die Bewohner der darüberliegenden Wohnungen teilweise nicht mehr möglich war, sich aus dem Haus zu retten, mussten sie von der Feuerwehr mit Drehleitern evakuiert werden. Insgesamt sind 101 Kräfte der Feuerwehren Stutensee, Linkenheim-Hochstetten, Karlsdorf-Neuthard und Bruchsal bei den Lösch- und Bergungsarbeiten eingesetzt worden. Gegen 3.17 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Stutensee zu einem Balkonbrand gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die Flammen im 7. OG gut sichtbar. Wie sich jedoch schnell herausstellte, brannte dort die ganze Wohnung. Um die Rauchbelastung im Haus nicht noch zu vermehren, entschloss der Einsatzleiter einen Löschangriff über den Balkon vorzunehmen. Im Bereich des 7. OGs wurden die Türen durch mobile Rauchabschlüsse gesichert. Durch diese Maßnahmen konnte die Brandrauchbelastung im Haus sehr niedrig gehalten werden. Gleichzeit waren zwei Drehleitern im Einsatz um Menschen aus ihren Wohnungen zu retten. Die noch verbliebenen Bewohner des Hauses wurden je nach Situation mit Fluchthauben nach draußen gebracht, oder sie blieben in ihren Wohnungen und wurden von Einsatzkräften betreut. So waren auch zwei bettlägerige Menschen im Haus, sie wurden von Einsatzkräften betreut. Durch die enorme Rauchentwicklung kam es immer wieder zu spontanen Reaktionen von Bewohnern, die dann doch Angst hatten. 50 Personen wurden in die Sporthalle der Grundschule von Büchig gebracht, und dort vom DRK betreut. Bei den Löscharbeiten, die sich besonders schwierig gestaltet haben, wurden dann zu erst eine männliche Person und dann eine weibliche Person tot aufgefunden. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche bei der Frau waren nicht von Erfolg gekrönt. Nach dem das Feuer unter Kontrolle war, begann man die evakuierten Menschen ihren Wohnungen und Stockwerken zuzuordnen, um einen Überblick zu bekommen, wer kann in seine Wohnung zurück und wer nicht. Die durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen Bereiche müssen zuerst gereinigt werden, bevor dort wieder Menschen wohnen können. Einsatzleiter Klaus-Dieter Süss war am Schluss mit 101 Einsatzkräften aus Stutensee, Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard vor Ort. Durch den schnellen und besonnenen Einsatz konnte ein größerer Schaden an Menschenleben verhindert werden. Solche Einsätze bringen auch die Einsatzkräfte an die Grenzen. Unterstützt wurde die Feuerwehr von 30 Einsatzkräften der DRK-Bereitschaften und dem Regelrettungsdienst. Das ganz wurde vom leitenden Notarzt Dr. Christoph Nießner und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst Michael Kraus bewerkstelligt. Der Rettungsdienst kümmerte sich auch darum, dass Menschen die nicht mehr in ihre Wohnungen konnten, mit ihren Medikamenten versorgt wurden. Zur weiteren Betreuung waren noch 5 Notfallseelsorger zur Einsatzstelle gekommen. Oberbürgermeister Klaus Demal, Bürgermeisterin Sylvia Tröger, Bezirksbrandmeister Jürgen Link sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola waren zur Einsatzstelle gekommen um sich ein Bild von den Rettungsarbeiten zu machen. Von der Polizei waren mehrere Streifenwagen unter der Leitung von Polizeirat Rainer Emig, Leiter des Reviers Waldstadt, am Einsatz beteiligt. Da der Brandort noch nicht begehbar ist, kann zur Brandursache momentan noch keine Aussage getroffen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Laufe des Tages werden Brandermittler dann die Wohnung betreten können, um nach den Ursachen des Brandes forschen. Nach Aussagen der Polizei liegt die Schadenssumme im 6-stelligen Bereich.

2017 06 13 berlandhilfe Stutensee 

Bericht und Bild: Werner Rüssel, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

28.05.2017 Personenrettung mit Drehleiter

Am Sonntagmittag wurde die Bruchsaler Feuerwehr zur Unterstützung der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard bei einer Personenrettung über die Drehleiter in die Schönbornstraße gerufen. Eine Person musste schonend aus dem ersten Obergeschoss transportiert werden. Mit der Schleifkorbtrage wurde die Person über die Drehleiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Bericht: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

12.05.2017 Person in Not

Am Freitagabend, den 12.05.2017 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einer Person in Not in die Pfarrer-Schweiger-Straße in Karlsdorf gerufen. Eine Person konnte bei einem medizinischen Notfall den Rettungskräften nicht mehr selbstständig die Wohnungstür im ersten Obergeschoss öffnen. Die Feuerwehr konnte über die Steckleiter und durch öffnen eines gekippten Fensters einen Zugang zur Wohnung schaffen. Nach dem die Wohnungstür dann geöffnet war, wurde die Person dem Rettungsdienst übergeben und die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle wieder verlassen.

Zimmermann schwer verletzt mit der Drehleiter gerettet

Schwer verletzt hat sich am Mittwochnachmittag, den 26.04.17 ein Zimmermann bei Arbeiten an einem Dachstuhl im Karlsdorfer Neubaugebiet im Bereich der Salinenstraße. Ein an einem Baukran hängender Balken hat den im Dachgeschoss beschäftigten Arbeiter am Rücken getroffen und ihn schwer verletzt.

Zur Rettung waren der Notarzt, der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard alarmiert. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte mit der hinzualarmierten Drehleiter der Feuerwehr Bruchsal sicher und schonend aus dem Neubau gerettet. Mit dem Rettungswagen wurde der schwer Verletzte zur weiteren Versorgung in das Bruchsaler Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften zur Unterstützung vor Ort.

17.04.26 Einsatz DLK 1 17.04.26 Einsatz DLK 2

10.04.2017 Mülleimerbrand

Am Montagabend, den 10.04.17 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Mülleimerbrand in die Schönbornstraße in Karlsdorf alarmiert. Im Bereich des Schulganges der Schönbornschule, hatte ein an der Fassade hängender Mülleimer Feuer gefangen. Mit dem Kleinlöschgerät und dem Druckschlauch S konnte die Feuerwehr den Brand schnell ablöschen. Unter der Leitung vom stellv. Kommandant Reinhard Schlindwein waren 25 Einsatzkräfte mit drei Löschfahrzeugen im Einsatz.

09.04.2017 VU eingeklemmte Person BAB 5

Am Sonntagnachmittag um 14.39 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Bundesautobahn 5 gerufen. Bedingt durch sich rückstauenden Verkehr, welcher fast zum Stillstand kam, musste ein Fahrzeugführer sein Fahrzeug stark abbremsen. Dem Fahrer des direkt nachfolgenden Fahrzeuges gelang es noch rechtzeitig sein Fahrzeug zum Stillstand zu bringen.

Die Fahrerin des daraufhin folgenden Fahrzeugs konnte jedoch trotz eingeleiteter Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen und kollidierte mit dem vorderen Fahrzeug. Hierbei wurde Sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Feuerwehr Bruchsal leitete sofort die Rettungsmaßnahmen mit schwerem hydraulischen Gerät ein. Die ebenfalls vor Ort befindliche Feuerwehr aus Karlsdorf-Neuthard stellte den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Nach der schnellen Rettung konnte die schwer Verletzte dem Rettungsdienst, welcher mit drei Rettungsfahrzeugen und einem Notarztfahrzeug an der Einsatzstelle war, zur weiteren Versorgung übergeben werden. Für die Rettung und die Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller bis kurz nach 15.30 Uhr im Einsatz.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Nadine Doll