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Kellerbrand als Übungsannahme im Kammerforst

Kellerbrand im Schützenhaus Karlsdorf war das Alarmstichwort für eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Unter der Leitung von Kommandant Björn Brenner übte die Einsatzabteilung mit drei Löschahrzeugen und einem Einsatzleitwagen an dem Vereinshaus der Schützen im Kammerforst. Zugführer Heinz-Walter Rößler hatte die Übung vorbereitet und mit einer Nebelmaschine die Verrauchung im Keller realitätsnah inszeniert. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps drangen in den Keller zur vermeintlichen Brandstelle vor, löschten das Feuer und retteten die beiden von Jugendfeuerwehrangehörigen gemimten Verletzten. Weitere Trupps entrauchten mit einem Tubolüfter den Keller und stellten die Wasserversorgung sicher. Mit dem Einsatzleitwagen wurde eine örtliche Einsatzleitung aufgebaut.

„Wir sind sehr froh, wenn wir solche realen Übungen direkt an einem Objekt durchführen können“, stellte Brenner zu Beginn der Übungsnachbesprechung fest. Erwin Schmitteckert vom Schützenverein Karlsdorf zeigte sich dankbar, dass die Feuerwehr seine Anfrage nach einer Übung positiv aufgenommen hat. „Wir sind froh, wenn sich die Feuerwehr für einen Fall, der hoffentlich nie eintreten wird, ortskundig macht und wir so sicher sind, dass effektiv und gut vorbereitet zum Einsatz gefahren werden kann“, lobte das Vereinsoberhaupt die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr auch im Vorfeld der Übung. Gerne stellte man das Objekt für die Übung zur Verfügung und die Feuerwehrleute zeigten sich beim anschließenden Rundgang auch sehr beeindruckt von den technisch hochwertigen Vereinsanlagen für den Schießsport.

 

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