Spendenübergabe an „Familie in Not“

Am 01.12.2018 öffnete die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard beim lebendigen Adventskalender das 1. Türchen. Es war eine Erfolgreiche Veranstaltung, die sehr gut von unserer Gemeinde angenommen wurde, was uns sehr gefreut hat.  Bei Glühwein, Kinderpunsch und Grillwürste durften wir nach Weihnachtsliedern und einer ergreifenden Geschichte über „Licht sein“ den Tag zusammen ausklingen lassen. Die Spenden von diesem Abend, wurden am 15.12.18 an Frau Andrea Ihle überreicht. Frau Ihle betreut die Organisation „Familie in Not“ der katholischen Seelsorgeeinheit in Bruchsal. Die Spenden werden für Kinder in Wohngemeinschaften benutzt, um den Kindern führ Weihnachten kleine Geschenke zu besorgen. Ein Teil des Geldes wurde auch für Kinder im Frauenhaus Bruchsal gegeben, damit Lebensmittel und Geschenke für die Kinde besorgt werden können, da den Müttern oft das Geld dafür nicht ausreicht. Wir möchten uns auch im Namen von Frau Ihle für alle Spenden bedanken und wünschen ein Friedvolles Weihnachtsfest und Gottes reichen Segen für das neue Jahr.

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Der „lebendige Adventskalender“ zu Gast in der Feuerwehr

"Macht hoch die Tür" heißt es im Dezember wieder in Karlsdorf-Neuthard beim "lebendigen Adventskalender". Bei dieser von der evangelischen Kirchengemeinde organisierten Veranstaltung lädt jeden Tag eine andere Familie oder Institution für eine halbe Stunde in ihr Zuhause ein, um dort mit den Gästen - Nachbarn, Freunden und Fremden - den Advent zu feiern.

Für die Auftaktveranstaltung am 01.12. von 18:30 - 19:00 war erneut die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard Gastgeber im Gerätehaus in Neuthard und auch in diesem Jahr haben sich die Kameraden einiges einfallen lassen. Nach einer kurzen Begrüßung, stimmten alle Anwesenden ein weihnachtliches Lied an, bevor die Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard eine Weihnachtsgeschichte vortrug. Im Anschluss wurde das „1. Törchen“ geöffnet und das liebevoll eingerichtete Gerätehaus konnte erobert werden, um bei einer Bratwurst und einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch angeregte Gespräch zu führen. Wir möchten uns bei allen Beteiligten Bedanken, ganz besonders bei Familie Georg Kistner und Christian Faller für die super Vorbereitung und Schmückung der Fahrzeughalle. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wünscht allen Einwohner von Kalsdorf-Neuthard eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

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Ehrenkommandant Bernd Herlan feierte 80. Geburtstag

Mit Freuden konnte die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard am Montag den 26.11.2018 ihren Ehrenkommandanten Bernd Herlan zum 80. Geburtstag gratulieren. Der stellv. Kommandant Reinhard Schlindwein und eine Abordnung der Altersmannschaft überbrachten die Glück und Segenswünsche von den Feuerwehrkameraden und ein Präsent. Bernd ist seit über 66 Jahren Mitglied der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. 1967 wurde er zum Kommandant der Feuerwehr Neuthard und 1978 zum ersten Gesamtkommandant der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard gewählt. Unter Bernd´s Regie wurde auch 1973 die Jugendfeuerwehr Neuthard und 1975 der Fanfarenzug gegründet. Bernd hat in seiner Feuerwehrlaufbahn das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber im Jahre 1966 erfolgreich abgelegt. Eine für die damalige Zeit und auch heute noch sehr herausragende und Leistung. Er war auch die Federnführende Hand beim 100 Jährigen Jubiläumsfest 1968. Über viele Jahren kümmerte er sich nun als Altersobmann um die Altersmannschaft der Abt. Neuthard. Für all seine Feuerwehrarbeit wurde er 1993 zum Ehrenkommandant ernannt. Wir wünschen dem Jubilar noch viele Jahre Gesundheit und noch viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie.

18 12 03 Bernd Herlan

Spätjahres-Hauptübung der Feuerwehr in Neuthard Simulierter Schadstoff-Unfall forderte den Gefahrgutzug

Nicht nur regional bei der Großübung im Rollenbergtunnel, auch auf örtlicher Ebene hielten sich die Feuerwehren am Wochenende bei Übungen fit. So in Neuthard, wo die Freiwillige Feuerwehr ihre Spätjahres-Hauptübung absolvierte.

Die Übungsvorgabe war ein Unfall mit Gefahrgut auf dem Friedhofsparkplatz. Ein verunglückter Pritschenwagen hatte auf seiner offenen Ladefläche in einem Kunststofftank mehrere hundert Liter mit einer unbekannten, offensichtlich giftigen Flüssigkeit transportiert, so das Szenario.

Der Fahrer des Wagens lag nach dem Unfall bewusstlos im Führerhaus.

Ehe der eigentliche Haupteinsatz startete, löschte die Jugendfeuerwehr mit gut geübter Hand und Koordination den entstandenen Brandherd. Dabei sorgte eine unfreiwillige, imposante Wasserfontäne aus einem defekten Hydranten kurzzeitig für Erheiterung und sportliche Fortbewegungen der zahlreichen Zuschauer, die aus verständlichen Gründen einer kalten Dusche entgehen wollten.

Für die versierten Einsatzkräfte war das kleine Malheur keine Herausforderung und folglich schnell behoben.   

Im Hauptübungsteil rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen an. Darunter der Gefahrgutzug, den speziell ausgebildete Feuerwehrleute der Wehren aus Bretten, Kraichtal und Karlsdorf-Neuthard bilden. Auch der vor wenigen Tagen übergebene Gerätewagen Gefahrgut kam zu seinem ersten Übungseinsatz. Mit aufwändiger Schutzkleidung wurde die verdächtige "Chemikalie" aus dem "Unfallfahrzeug" gesichert, sobald der "Verunglückte" aus der Gefahrenzone gerettet war. Mit speziellen Messungen galt es gleichzeitig, die potenzielle Gefährdung für Mensch und Umwelt durch den angenommenen Giftstoff aufzuspüren und zu eliminieren. Dazu wurde eigens ein Zelt für die Dekontamination, also zur Entfernung von gefährlichen Stoffen, aufgebaut.  

Für die Beobachter, darunter Bürgermeisterstellvertreter Uwe Zweigner und weitere Vertreter des Gemeinderats, war die Übung eine gute Gelegenheit, sich von der Schlagkraft und Einsatzstärke der Feuerwehr zu überzeugen. Für sie kommentierte Kommandant Edgar Geißler anschaulich das Einsatzgeschehen.

Bericht: Gemeinde karlsdorf-Neuthard

Bilder Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard

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