Aktuelles und News

Feuerwehr trainiert unter realen Bedingungen

Die Anzahl der Schadfeuer nimmt in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren glücklicherweise stetig ab. Nicht so jedoch die Anforderungen und Gefahren die ein Brandeinsatz mit sich bringt. Um auf den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein, nahmen insgesamt 20 Angehörige der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard, zusammen mit der Feuerwehr Forst und Bruchsal. am Wochenende vom 20.-22. April 2018 an einer Realbrandausbildung der Firma Feuercon (Feuerwehr- und Realbrandausbildung) aus Erkrath teil, die die Übungen mit fünf Trainern begleiteten und Vorgehensweisen trainierten. Alle Ausbilder der Firma sind ebenfalls in einer Feuerwehr aktiv, denn sie arbeiten nach dem Motto "aus der Praxis, für die Praxis". Die Übungsteilnehmer, die bereits ausgebildete Feuerwehrleute und Atemschutzgeräteträger sind, wurden sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis geschult. Im Brandcontainer ist realitätsnah eine Etagenwohnung aufgebaut, in der sich auch eine Küche und ein Wohnzimmer befindet. Die gesamte Übungsfläche beträgt ungefähr 55qm. Unter anderem wurde trainiert, wie der Trupp zum Beispiel eine Tür öffnet, hinter der sich bereits offene Flammen entwickelt haben und hier Löschwasser effektiv in geringer Menge eingesetzt werden kann. Außerdem war ein weiteres Schwerpunktthema das richtige Verhalten bei einem sogenannten Flash-Over. Solche Vorgehensweisen erfordern intensives Training, damit diese auch in Stresssituationen sicher angewendet werden und die Gefahren jederzeit erkannt werden können. Für die vorgehenden Trupps kann nur unter realen Bedingungen auch Stress erzeugt werden und so ist es möglich auch einen Blick für Gefahren zu entwickeln. Die Vorteile dieses Trainings liegen auch in der Gewöhnung an das Arbeiten unter großer Hitze und an der sehr realistischen Darstellung und Durchführung eines Innenangriffes. Betrieben wird der Brandcontainer durch unbehandelte Holzpaletten, denn nur so kann ein Einsatz unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt werden. Das Brandmaterial erzeugt im Innenraum des Containers Temperaturen bis ca. 600°C. An die Umwelt wird hier selbstverständlich auch gedacht. Während die Anlage in Betrieb ist, sondert sie nicht mehr Schadstoffe ab als ein handelsüblicher Kamin, der in Wohngebäuden zum Einsatz kommt. Dieses wird mit Messungen durch ein spezielles Messgerät kontinuierlich nachgewiesen. Es ist unheimlich wichtig, dass die Übungen so realitätsnah wie nur eben möglich durchgeführt werden, denn nur so können die Einsatzkräfte auf alle möglichen Gefahren hingewiesen und geschult werden. Ein solcher Brandcontainer eignet sich optimal für diese Zwecke und nur so können Fehler im Einsatz vermieden werden. Die Teilnehmer und die Veranstalter waren sich am Ende darüber einig, dass solche Trainings wichtig sind, um die eigenen Grenzen und Möglichkeiten im Innenangriff besser erlernen zu können. Theorie und Praxis weichen nicht selten voneinander ab. Die persönliche Erfahrung unter realen Bedingungen trägt erheblich zur Sicherheit im Feuerwehrdienst bei. Vielen Dank an die Kameraden die ihre Freizeit für diese Zusatzausbildung geopfert haben, sowie den Geräte- und Kleiderwarten, die mit vielen zusätzlichen Arbeitsstunden für die Reinigung und Instandsetzung der Gerätschaften und Kleidung nach den Übungen gesorgt haben. Ein weiterer Dank geht an die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerkes Philippsburg für die zur Verfügung Stellung der benötigten Atemschutzgeräte.

 
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Präventionsvortrag zu Tricks und Betrügereien

Zu einem sehr Interessanten Nachmittag haben sich die Altersmannschaft mit Ihren Frauen im Feuerwehrhaus Neuthard am Donnerstag, den 05.04.2018 getroffen. Der Einstieg an diesem Nachmittag machte Bernhard Riedle mit einem kurzweiligen Bildervortrag über die Ausflüge und Treffen der Alterskameraden der vergangenen Jahre. Frisch Gestärkt durch einen kleinen Imbiss, konnte Altersobmann Paul Huber Herr Remigius Kraus vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe begrüßen. „Draußen ist es nicht gefährlich, wir meinen es nur immer“ so startete der Vortrag von Herr Kraus. Gerade mal in Karlsruhe waren vergangenes Jahr 2017 nur 17 Handtaschen Raupdelikte zu verzeichnen. Die meisten Tricks und Betrügereien geschehen Heut zu Tage direkt an der Haustüre oder Unterwegs. Der „neue Zeitungsträger“, der Daten aktualisieren müsse, die „neuen Pflegekräfte“, die ab morgen kommen, der freundliche „Mitarbeiter von der Bank“, der zwei Tage nach dem runden Geburtstag mit einem Blumenstrauß gratuliert. Um Hilfe wird gebeten, z.B. um ein Glas Wasser, die Benutzung der Toilette, einen Kugelschreiber für eine Nachricht an Nachbarn. Da klingelt der vermeintliche Mitarbeiter der Stadtwerke oder des Telekommunikationsunternehmens, um den Wasserdruck nach einem Wasserschaden in der Straße zu testen, die Rauchmelder zu überprüfen oder die Umstellung des Fernsehanschlusses zu überprüfen. Sinn und Zweck dieser Besuche: Das Auskundschaften der Wohnung und der schnelle Griff zu aufbewahrten Wertsachen und Bargeld. „Es gibt keine ‚sicheren Verstecke‘ für Bargeld oder Schmuck! Gehen Sie davon aus, dass Diebe und Einbrecher alle ‚sicheren Verstecke‘ kennen.“ Über‘s Ohr gehauen wird auch bei Versuchen, Billigstware oder schlechte Dienstleistung zu einem „super Preis“ bei einer „super Gelegenheit“ zu verkaufen. Messersets oder Armbanduhren werden „günstig“ angeboten – gerne auch auf öffentlichen Parkplätzen. Hinterher erweisen sich die immer noch teuren „Schnäppchen“ als unbrauchbarer Ramsch. Ohne Kaufvertrag, ohne Rückgabemöglichkeit. Hauseigentümern werden Schäden am Dach vorgegaukelt, dringend zu reparieren! Da die Handwerker gerade in der Straße sind: ohne Anfahrtskosten! Die Geschichte entwickelt sich zu einer teuren Reparatur, unprofessionell ausgeführt. „Sie glauben nicht, wie schnell man doch reinfällt.“ Die Betrüger sind smart und freundlich – und will man denn immer unhöflich und misstrauisch sein? Remigius Kraus rät: „Wer an Ihrer Tür klingelt, bleibt erst einmal draußen.“ Durch die Gegensprechanlage, den Türspion oder das Fenster immer schauen, wer überhaupt rein möchte. Ein Glas Wasser oder einen Zettel lässt sich auch mit Sperrriegel oder Schließkette nach außen reichen. Und wer ist schon eine öffentliche Toilette? Bei angeblichen Firmen-Mitarbeitern die Telefonnummer dieser Firma im Telefonbuch nachschauen und dort anrufen, bevor die Türe geöffnet wird. Keinesfalls eine Nummer, die von diesen „Mitarbeitern“ genannt wird, benutzen – denn diese ist fingiert. Und wenn auf der Straße gefragt wird, ob man nicht zwei Euro wechseln könne? „Nehmen Sie besser ein bisschen Kleingeld in Ihre Jackentasche.“ So lässt sich einfach Geld wechseln, einem obdachlosen Menschen etwas in den Hut werfen, eine Brezel kaufen, ohne das Portemonnaie zücken zu müssen. Herr Kraus ging in seinem letzten Teil noch auf den sogenannten Enkeltrick ein, welcher schon vor 40 Jahren angewandt wurde, nur sich heute auf Verwandte oder Bekannte gewandelt hat. Der Trick beginnt immer mit einer Frage z.B. Rate mal wer am Telefon ist? Und schaukelt sich dann immer weiter hoch bis ein Vertrauen aufgebaut ist. Dann kommt der erste Teil, die Frage nach Geld, welcher der Betrüger nicht geschenkt haben möchte, sondern es sich nur leihen. Im Anschluss kommt der zweite Teil, das Geld wird nie selbst abgeholt, sondern immer durch einen Boten. Remigius Kraus rät: 2Auf Fragen achten und wenn der vermeintliche Enkel Geld will, soll er selbst kommen und es sich abholen“. „Guten Tag, ich bin von der Polizei. Wir haben bei Festnahme eines Einbrechers eine Adressenliste gefunden. Auch Ihr Name ist dabei.“ Dieser Einstieg gehört zu den neuesten Methoden, die überraschten Angerufenen über persönliche und vor allem finanzielle Verhältnisse auszufragen. Sind die Betrüger erfolgreich, werden die Angerufenen überredet, zu ihrer eigenen Sicherheit Wertgegenstände und Vermögen an die vermeintlichen Polizisten auszuhändigen. Auch hier Rät Herr Kaus: verständigen Sie die Polizei über die 110. Die Polizei verwahrt kein Geld oder Schmuck! Als letzten Punkt ging Remigius Kraus auf die fünf Punkte der Zivilcourage ein:

  1. Nicht selbst in Gefahr bringen
  2. Laut werden
  3. Genau Schauen (Zeuge werden)
  4. Polizei über die 110 rufen
  5. Sich um Opfer kümmern.

Der stellv. Altersobmann Michael Schmitt bedankte sich am Ende des Abends, für den höchst informativen Vortag, mit einem kleinen Präsent bei Herr Remigius Kraus.

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Neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Das Tragen von Atemschutz ist ein Muss und aus der Feuerwehrarbeit nicht wegzudenken. Zudem liegt der Erfolg jeder Brandbekämpfung in den Händen der Atemschutzgeräteträger, die dem Feuer entgegentreten und es löschen. Damit die Einsatzkräfte ihre Aufgabe mit der erforderlichen Souveränität und Fachkompetenz erfüllen können, müssen sie nicht nur körperlich fit sein, sie müssen ihre Aufgabe und die Risiken auch kennen und können. Dieses Kennen und Können erlernten zwei ambitionierte Feuerwehrleute aus Karlsdorf-Neuthard in der letzten Februarwoche, bei diesem ersten Atemschutzlehrgang im Jahr 2018 in Linkenheim-Hochstetten Das Atemschutzausbilderteam des Landkreises Karlsruhe führte die Teilnehmer durch die theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten. In dem fünftägigen Lehrgang paukten die Auszubildenden das komplexe System der menschlichen Atmung, genauso wie die chemische Zusammensetzung der Luft oder die tödliche Wirkung von Rauchgasen. Alle Teilnehmer lernten die Technik und ihre Atemschutzausrüstung kennen und beherrschen, um unter den schweren Bedingungen sicher arbeiten zu können. Durch einen theoretischen Test und einer praktischen Erfolgskontrolle inklusive "Heißsimulation" qualifizierten sich alle Teilnehmer am Abschlusstag zum Tragen von Atemschutz im Übungs- und Einsatzdienst. Ihre Wirkungsstätte wird der gefährlichste Bereich im Einsatz sein - und die verantwortungsvolle Aufgabe, die erlernten Fähigkeiten in ein konsequentes Handeln zur Schadensabwehr anzuwenden. Wir gratulieren Nina Scheuermann und Pascal Schlindwein zum erfolgreichen Lehrgansabschluss und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer neuen anspruchsvollen Tätigkeit.

18 03 01 Atemschutzlehrgang

150 Jahre Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard-besondere Hauptversammlung

Zur diesjährigen Hauptversammlung konnte am Samstag, 17.03.2018 Feuerwehrkommandant Edgar Geißler 150 Kameradinnen und Kameraden mit ihren Partnern und Partnerinnen in der Bruchbühlhalle begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Sven Weigt und Martina Armbruster, Alexandra Huber, Monika Herlan, Gisela Mußer und Roland Weschenfelder aus dem Gemeinderat. Unter den Gästen war auch Ehrenbürger und Ehrenmitglied Egon Klefenz. Von Feuerwehrseite begrüßte er Kreisbrandmeister Thomas Hauck, Unterkreisführer Michael Hellriegel sowie die Ehrenkommandanten Bernd Herlan und Martin Schmitt. Nach dem Totengedenken, für den im letzten Jahr verstorbenen Kamerad Frank Franz wurde die Tagesordnung abgearbeitet.

Schriftführer Holger Huber berichtete über die Sitzungen mit Tagesordnungspunkten, des Gesamtausschusses der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Außerdem führte er die verschiedenen Veranstaltungen auf welche im Jahre 2017 durchgeführt wurden.

Jürgen Schwarz berichtete vom Kassenstand der Feuerwehr. Im Anschluss konnte er von den anwesenden Kameradinnen und Kameraden entlastet werden.

Reinhard Schlindwein berichtete über die Personalstatistik. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard hatte zum 31.12.2017 insgesamt 188 Angehörige. Dies waren 98 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, 26 Mitglieder der Altersmannschaft und 64 Jugendfeuerwehrangehörige. Dies ist entgegen des Trends der Feuerwehren im Land Baden-Württemberg. Das dies auch so bleibt ist eine hohe Herausforderung aller Angehörigen der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard.

Spektakulär waren die Einsätze, die von der Einsatzabteilung bewältigt werden mussten. Berichtete Björn Brenner. So musste die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard erstmalig in Ihrer Geschichte, bei insgesamt 109 Einsätzen und Brandsicherheitswachen präsent sein. Der Gefahrgutzug Karlsruhe Land Nord war hiervon zweimal im Einsatz.

Björn Brenner, konnte in seinem Vortrag über ein umfangreiches Programm an Aus- und Weiterbildungen berichten. „Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Abwicklung der vielen Einsätze ist eine fundierte und zeitgerechte Ausbildung.“ So wurden von den Kameradinnen und Kameraden im Jahre 2017 insgesamt 94 Übungsdienste durchgeführt. Des Weiteren besuchten auch wieder einige Kameraden verschiedene Lehrgänge, wie die Grundausbildung, den Sprechfunker, die Atemschutzausbildung und den Truppführerlehrgang auf Kreisebene. An der Landesfeuerwehrschule waren mehrere Kameraden zur Ausbildung für den Gruppenführer, Feuerwehrkommandant und Medien und Pressearbeit. Außerdem legte eine Gruppe in bestechender Art und Weise das Leistungsabzeichen in Bronze ab.

Georg Kistner ging auf die Beschaffungen für die Feuerwehr im Jahre 2017 ein. Er bedankte sich bei unserem Bürgermeister, den Gemeinderäten und der Gemeindeverwaltung für die immer gute Zusammenarbeit und die Beschaffung der notwendigen Gerätschaften. „Was wir im Gegenzug dafür geben ist unsere Freizeit und die Bereitschaft steht's bei Alarmierung für unsere Gemeinde bereitzustehen“, führte Kistner in der Versammlung aus.

Jugendfeuerwehrwart Christian Geißler berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Vergangenes Jahr konnten 8 Jugendlichen von der Jugendfeuerwehr in die Aktive Wehr übergeben werden, was fast einer kompletten Löschgruppe entspricht. Mehrere Jugendliche erwarben 2017 die Jugendflamme der Stufe eins. Außerdem wurde eine Jugendübung beim Sommerfest in Neuthard durchgeführt. Eine weitere Übung der Jugendfeuerwehr fand zum Fest der Feuerwehr Bruchsal Abt. Büchenau statt. Natürlich kamen auch die Freizeitaktivitäten nicht zu kurz. So wurde das Schwimmbad Aquatoll besucht und ein Nachmittag beim John Deere Familienfest durchgeführt. Christian bedankte sich am Ende seines Berichtes bei allen für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung im letzten Jahr.

Altersobmann Paul Huber berichtete über verschiedene Ausflüge und Aktivitäten der Altersmannschaft. Er bescheinigte der Altersmannschaft auch ein gutes und abwechslungsreiches Miteinander.

Benedikt Klein berichtete über die Aktivitäten der Sportgruppe. Die Sportgruppe beteiligte sich Im Jahr 2017 an verschiedenen Sportveranstaltungen in der Region. Hierbei wurden an Läufen von 5 bis 21km und am Triathlon teilgenommen. Außerdem haben sechs Kameraden das Feuerwehrfitnessabzeichen abgelegt.

Bürgermeister Sven Weigt lobte die Professionelle Arbeit und Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dadurch sehr sicher fühlen in der Gemeinde. Das dies in anderen Kommunen nicht so ist, konnte er an einer Fachtagung an der Landesfeuerwehrschule erfahren. Man habe die Weichen mit dem neuen Feuerwehrbedarfsplan für die nächsten Jahre gestellt und wird auch in den nächsten Wochen eine Entscheidung zur Grundstücksfrage für das gemeinsame Feuerwehrhaus fällen. Am Ende seines Grußwortes dankte er für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und freue sich über die hohe Anerkennung welches die Feuerwehr im Gemeinderat hat.

Kreisbrandmeister Thomas Hauck überbrachte die Grüße der Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe, auch im Namen des Unterkreisführers Michael Hellriegel. Er sei nicht wegen des Jubiläums 150 Jahre gekommen, sondern wegen der geleisteten Arbeit, aller Kameradinnen und Kameraden. Ihn freut es sehr, dass gerade die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard den sogenannten „Familienbetrieb“ lebt. Hauk bedankte sich beim Bürgermeister und der Verwaltung für die hervorragende zusammen Arbeit im letzten Jahr. Er freue sich sehr, dass Mitte des Jahres der neue Gerätewagen Gefahrgut ausgeliefert werden kann, welcher in Karlsdorf-Neuthard stationiert wird. Er Dankte allen Kameradinnen und Kameraden für Ihren Einsatz auf Orstebene aber auch für die Überörtliche Arbeit im Landkreis Karlsruhe.

Bürgermeister Sven Weigt und Kreisbrandmeister Thomas Hauck konnten bei der diesjährigen Hauptversammlung verdiente Feuerwehrangehörige für ihre langjährigen Leistungen ehren. Das Land Baden-Württemberg ehrt den aktiven Angehörigen Dirk Kaspar mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Dienstzeit. Das Feuerwehrehrenkreuz in Gold für 40 Jahre Dienstzeit haben Joachim Brunner, Martin Geißler, Heinz-Walter Rößler und Joachim Unger erhalten. Mit einer persönlichen Laudatio zu jedem geehrten Kamerad wurde seine Kariere in der Feuerwehr kurz vorgestellt. Kreisbrandmeister Hauck konnte im Anschluss die Auszeichnung an deren Uniform heften.

Für eine Dienstzeit von 15 Jahren wurden Martin Elwart und Patric Paulus ausgezeichnet und Edgar Böhm, Holger Huber und Guido Schäfer wurden für 30 Jahre Dienstzeit seitens der Gemeinde geehrt. Herbert Herberger, Herbert Schlindwein und Helmut Schlindwein erhielten die seltene Ehrung für 60 jährige Dienstzeit in der Feuerwehr.

Edgar Böhm, Michael Meger, Karl-Heinz Heneka und Bernhard Riedle wurden von Bürgermeister Sven Weigt zu Ehrenmitgliedern in der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard ernannt.

Mit dem Feuerwehrfitnessabzeichen in Bronze konnten Michael Jörger, Heinz-Walter Rößler und Christian Mayer ausgezeichnet werden. Edgar Geißler und Benedikt Klein haben das Feuerwehrfitnessabzeichen in Silber erhalten und Sebastian Huhn in der höchsten Stufe in Gold. Außerdem wurden Heinz-Walter Rößler, Benedikt Klein, Sebastian Huhn und Stefan Schäfer das Deutsche Sportabzeichen überreicht.

Mit Handschlag durch den Feuerwehrkommandanten Edgar Geißler wurden Taibon Yanik, Köhler Dominik, Baumgärtner Samantha, Antovski Darko, Bail Aaron und Dr. Bernd Hoffmann als neue Mitglieder in die Einsatzabteilung verpflichtet. Die Feuerwehr kann damit ihren Mitgliederstand mit sechs neuen Einsatzkräften weiter ausbauen.

Löschmeister Siegfried Werner beendete mit dem Jahresablauf seine Tätigkeit in der Einsatzabteilung. Edgar Geißler hob seine langjährigen besonderen Leistungen in der Feuerwehr hervor. Per Handschlag wurde er von seinen Dienstpflichten entbunden.

Durch Edgar Geißler konnten Svenja Baumgärtner, Leon Rößler, Nina Scheuermann, Pascal Schlindwein, Janine Schlindwein, Vijayakumar Vidushan und Simon Jung zum Feuerwehrmann; Herlan Philipp und Marcel Heneka zum Oberfeuerwehrmann und Timo Gieser, Sven Russel und Manfred Marschall zum Hauptfeuerwehrmann befördert werden. Zum Löschmeister wurden Benjamin Werner und Björn Brenner, zum Oberlöschmeister Matthias Krause und zum Hauptlöschmeister Geißler Michael, Dirk Kaspar und Christian Geißler in der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard befördert. Die neuen Schulterstücke wurden durch die Kommandantenstellvertreter Reinhard Schlindwein und Georg Kistner gleich an der Uniform der Beförderten angebracht. Ein besonderes Präsent, wurde Kreisbrandmeister Thomas Hauck in Form eines Ginkgo Baumes überreicht, denn seine Amtszeit Endet Ende dieses Jahres. Mit einem Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2018 endete eine harmonisch verlaufene Generalversammlung. Nächstes Highlight im Jubiläumsjahr wird der ökumenische Gedenkgottesdienst am 10. Juni abends 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche in Karlsdorf sein.

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