Nachruf Löschmeister Franz Frank

Nachruf

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard nimmt Abschied von

 Löschmeister Franz Frank

Ehrenmitglied

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Er verstarb am 17.Juli 2017 im Alter von 83 Jahren. Franz Frank trat am 01.01.1951 in die Freiwillige Feuerwehr Neuthard ein. Im Jahr 1965 legte er mit seinen Kameraden erstmals in der Geschichte unserer Feuerwehr das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Bereits 1965 erreichte er beim Landesfeuerwehrtag in Karlsruhe mit seiner Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber. Über viele Jahre war Franz auch ein aktives Mitglied des Spielmannszuges und später des Fanfarenzuges. Über seine aktive Tätigkeit in der Feuerwehr hinaus, wo er nach erfolgreichem Lehrgang auch die vertrauensvolle Funktion eines Maschinisten übernommen hat, war er ein tragendes Mitglied unseres Musikzuges.

 

In Anerkennung seiner Verdienste um die Feuerwehr wurde er vom Land BadenWürttemberg mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 jährige aktive Dienstzeit und in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Feuerwehr und ehrte ihn 2011 für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

Wir danken Franz Frank für die geleistete Arbeit in der Feuerwehr und für die Bevölkerung von Karlsdorf-Neuthard. Dem Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und deren Angehörigen.

 

Karlsdorf-Neuthard im Juli 2017

Edgar Geißler

Feuerwehrkommandant

 

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 27. Juli 2017 um 15:30 Uhr auf dem Friedhof in Neuthard statt.

Gemeinsame Übung mit der Drehleiter aus Stutensee

Eine Drehleiter ist ein markantes Feuerwehrfahrzeug. Wohl jeder hat schon mal das Fahrzeug mit der großen Leiter im Einsatz gesehen. Da in der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard kein solches Fahrzeug stationiert ist, rücken hier die bei Bedarf die Drehleitern der umliegenden Gemeinden Bruchsal oder Stutensee an. Bei vielen Alarmstichworten geschieht das durch die Alarm- und Ausrückeordnung automatisch; so zum Beispiel, wenn ein Dachstuhl eines Gebäudes brennt. Die häufigen gemeinsamen Einsätze sind Grund genug, regelmäßig mit diesem Rettungsgerät auch in Übungen zu arbeiten. Denn im Einsatz gibt es einiges zu beachten: "Eine Drehleiter braucht Platz zur Aufstellung. Deshalb ist es wichtig, diesen bereits bei der Ankunft der ersten Fahrzeuge an einer Einsatzstelle zu berücksichtigen", erklärten die Kameraden aus Stutensee, die sich den Abend am 15. Mai 2017 Zeit genommen hatten und nach Karlsdorf-Neuthard gekommen waren. An diesem Abend, hatten die Verantwortlichen Michael Jörger, Daniel Scharnowell und Björn Brenner eine Brandbekämpfungsübung bei der Firma Leicht vorbereitet. Der Schwerpunkt an diesem Szenario lag darauf, die nun vertiefte Vorgehensweise, der letzten Wochen, bei einem Brand weiter auszubauen und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten einer Drehleiter trainieren zu können. So wurden mehrere verletzte Personen, welche sich im Obergeschoss befanden, mittels Schleifkorbtragen über das Treppenhaus und parallel hierzu über die Drehleiter gerettet. Gleichzeit fand eine Brandbekämpfung des angenommen Brandes statt. Zum Schluss wurde noch ein Wenderohr Einsatz mit der Drehleier durchgeführt, um hier die Maschinisten der Löschfahrzeuge zu trainieren. Im Anschluss der Übung konnten die Kameraden, welche noch nie auf einer Drehleiter standen, mit dem Korb einmal in die Höhe zu fahren. Ein Anblick, der weiche Knie verursachen kann, denn die Drehleiter erreicht bei einer seitlichen Ausladung von 12 Meter eine Rettungshöhe von 23 Metern. In der Abschluss Besprechung konnte allen Beteiligten Kräften, routiniertes, ruhiges und gezieltes Vorgehen ausgesprochen werden. Auch der stellv. Kommandant Georg Kistner welcher als Einsatzleiter fungierte bescheinigte dieses souveräne abhandeln, einer solchen komplexen Lage. Gemeinsame Übungen dieser Art sind eine sehr gute Ergänzung, damit die Arbeit an der realen Einsatzstelle reibungsloser verläuft und so die Kräfte noch besser Hand in Hand arbeiten können. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch noch einmal an die Kameraden der Feuerwehr Stutensee für die aufgebrachte Zeit und die rübergebrachten fachlichen Infos. Ein weiterer Dank geht an die Firma Leicht für die Zurverfügungstellung ihres Gebäudes, als Übungsobjekt.

 

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Brandschutzerziehung St. Franziskus Kindergarten

Am Diennstag, den 02.05.2017 war es wieder soweit. Die Kinder des örtlichen Kindergartens St. Franziskus besuchten mit Ihren Betreuerinnen die örtliche Feuerwehr. Björn Brenner der von Philipp Herlan und Markus Goldschmidt unterstützt wurde begrüßte die jeweils 24-köpfige Mannschaft im Gerätehaus in Neuthard.
Nach der allgemeinen Begrüßung ging es dann in spielerischer Art und Weise um die Gefahren durch Feuer und Rauch. Es wurde das Thema Notruf angesprochen und natürlich ging es auch um die Ausrüstung der Feuerwehr. Wie dann so ein Feuerwehrmann aussieht wenn er komplett mit Atemschutz ausgerüstet ist, diese zeigte dann der Feuerwehrmann und AGT-Träger Philipp Herlan.
Bei dem Besuch am Feuerwehrgerätehaus hieß es natürlich auch zur allgemeinen Freude „Wasser Marsch!“ Markus und Philipp schlossen einen Schlauch an einen Hydranten an, und es durfte probeweise gelöscht werden. Zum Abschluss des Besuches stand noch eine kleine Ausfahrt mit dem Feuerwehrauto auf dem Programm. Die Betreuerinnen und die Kinder bedankten sich recht herzlich und dann ging es zurück zum Kindergarten.

Ein Dank geht auch an die Kameraden Markus Goldschmidt, Philipp Herlan und Björn Brenner für die geopferte Freizeit zur Gestaltung diesen echt tollen Vormittages.

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Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard trainiert Brandeinsatz

In einer größer Angelegten Übung, Ende April trainierte die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard das Standardisierte Vorgehen bei einem Brandeinsatz. In mehreren Übungsabenden im Voraus beschäftigten sich die Einsatzkräfte intensiv mit diesem Thema. Als Abschluss dieses, war ein Brand im örtlichen Bauhof angenommen worden, bei dem mehrere Personen vermisst wurden. Eine starke Rauchentwicklung erwartete die freiwilligen Feuerwehrkräfte beim Eintreffen am Übungsobjekt. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten drangen je zwei Trupps über verschiedene Eingänge in das Gebäude vor. Die nach und nach aufgefundenen Personen in den Werkstätten und Lagerbereichen wurden durch die Trupps im Innenangriff ins Freie gebracht und konnten dort dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard hat unterdessen eine Einsatzleitung gebildet. Übungsleiter Daniel Scharnowell bescheinigte seinen Kameradinnen und Kameraden ein Routiniertes und Ruhiges Vorgehen. Die beiden Gruppenführer der eingesetzten Fahrzeuge haben sehr gut zusammengearbeitet und Ihre Teams gezielt Angeleitet. Auch der stellv. Kommandant Georg Kistner welcher als Einsatzleiter fungierte bescheinigte in der Übungsbesprechung ein geübtes und Ruhiges Vorgehen. Gerade das Zusammenspiel der einzelnen Führungspersonen konnte an diesem Abend weiter verfeinert werden und zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden.

Ein Dank geht an erster Stelle an Bauhofleiter Alexander Huck für die Bereitstellung dieses nicht alltägliche Übungsobjekt. Ein weiterer Dank geht an Übungsleiter Daniel Scharnowell, sowie Michael Jörger und Björn Brenner welche Ihm als Übungsdarsteller dabei geholfen haben.

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