Einsatzübung bei der Firma Interpares-Mobau

Einsatzalarm, Brandmeldeanlage. Eine häufige Einsatzmeldung auch in unserem Einsatzgebiet. In den meisten Fällen handelt es sich glücklicher Weise um Fehlalarmierungen, bei dem beispielsweise durch Handwerksarbeiten Stäube in die Melder eindringen und dadurch auslösen. Aber auch der Ernstfall muss geübt werden.

So ist am Freitag, dem 09.04.2017 die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zum Interpares-Mobau Zentrallager Süd in den Ochsenstall alarmiert worden. An der „Einsatzstelle“ wurde das Vorgehen nach Standarteinsatzregel Brandmeldeanlage durchgeführt. Besonderheit bei diesem „Übungsszenario“ war, dass es sich um einen Gabelstaplerbrand mit Menschenrettung im Außenbereich handelte und nur ein Handdruckknopfmelder zur Alarmierung der Feuerwehr gedrückt wurde. Die 25 Kameradinnen und Kameraden haben das entsprechende Übungsszenario souverän abgehandelt. Ziel war letztlich das Vorgehen nach SER Brandmeldeanlage und die Verbesserung der Ortskenntnis. Vielen Dank an alle Kameraden für diese erfolgreiche Übung, sowie der Firma Interpares Mobau, besonders Herrn Dirks für ihre Unterstützung. Ein weiterer Dank geht an die Kameraden, Michael Jörger, Sebastian Huhn und Björn Brenner für die Vorbereitung des anspruchsvollen Einsatzszenarios.

Interpares 1 Interpares 2

Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard bei der Einsatzübung Technische Hilfe

 Heben und Ziehen stand in diesem Frühjahr auf dem Dienstplan für die Ausbildung der Einsatzabteilung in technischer Hilfe. Verschiedene Übungsabende wurden so gestaltet, dass sich die Einsatzkräfte mit den Gerätschaften für diese Ausbildungsinhalte intensiv beschäftigen konnten. Jeweils eine Einsatzübung bildet den Abschluss einer Ausbildungseinheit. Christian und Martin Geißler hatten nun für die anstehende Einsatzübung ein ansprechendes Szenario aufgebaut. Selbst der eigene Traktor wurde erschwerend in die Übung mit eingebunden. In drei Gruppen eingeteilt und mit den beiden Hilfeleistungslöschfahrzeugen und dem Tanklöschfahrzeug ausgerückt, konnte es an die Arbeit gehen. „Die Gruppenführer gingen mit ihren Teams sehr geordnet und gezielt an die Aufgaben“ bescheinigte Christian seinen Kameraden ein gekonntes und geübtes Vorgehen. Die Unfallfahrzeuge wurden gesichert, unterbaut und zum Anheben vorbereitet. Dem auf der Seite liegende PKW wurde nach dem Sichern das komplette Dach entfernt. Wichtig war auch, dass die Betreuung der durch Übungspuppen dargestellten Unfallopfer permanent durchgeführt wird. „Wir haben mit einer umfassenden EH-Ausrüstung auf allen unseren Einsatzfahrzeugen eine gute Grundlage, dass die auch als Rettungshelfer und teilweise auch als Rettungssanitäter ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden in unseren Reihen wertvolle Hilfe leisten können, bis Kräfte der Notfallhilfe oder der Rettungsdienst eintreffen“, so Georg Kistner, der als stellvertretender Kommandant als Einsatzleiter während der Übung fungierte. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den von den zahlreichen Übungsteilnehmern gezeigten Leistungen.

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Stürme und Orkane beschäftigen die Feuerwehren immer mehr

„Die Feuerwehr hat bei der Arbeit mit der Motorsäge völlig andere Herausforderungen wie beim Brennholzmachen“, stellte Norbert Zoz bei seinem Vortrag bei der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard fest. Als Thema für den Unterrichtsabend hatte er das „Sicheres Aufbereiten von Bäumen nach einem Sturm“ gewählt. Zoz ist Mitarbeiter des Forstamtes im Landratsamt Karlsruhe. Er leitet auch Kurse für Motorsägeführer. Die Feuerwehren befassen sich seit den großen Stürmen verstärkt mit diesem Thema. Der sichere Umgang mit den Motorsägen wird in speziellen Lehrgängen als Ergänzung zur Feuerwehrgrundausbildung gelehrt und die Feuerwehrfahrzeuge sind zwischenzeitlich alle mit leistungsfähigen Motorsägen bestückt.

„Die Ausbildung: Grundlagen für die Motorsägearbeit reicht für den Feuerwehreinsatz nicht aus“, stellte Zoz fest. Er zeigte anhand verschiedener Beispiele, wie man richtig an das Aufarbeiten von Sturmholz herangeht. Sehr anschaulich konnte er auch vermitteln, was passiert, wenn die Sicherheitsregeln nicht eingehalten werden. Häufig passieren die Unfälle noch während der Sturmereignisse. „Gehen Sie bei Sturm nur raus, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Ansonsten einfach abwarten bis das Wetter sich beruhigt hat und die Gefahr geringer ist“, riet Zoz den Feuerwehrangehörigen zum Vorgehen bei Sturmereignissen. Mit Hinweisen zum Vorgehen bei Holz unter Spannung, konnte ein interessanter Übungsabend mit dem Dank an den Referenten geschlossen werden. Oberbrandmeister Martin Geißler, der auch die Grundausbildung an der Motorsäge für seine Kameradinnen und Kameraden organisiert, überreichte im Namen der Wehr ein kleines Geschenk ans Dankeschön für den lehrreichen Vortrag.

Fachvortrag Sturmholz

Gemeinsame Übung der Besatzungen für den Einsatzleitwagen

Die Freiwilligen Feuerwehren Stutensee und Karlsdorf-Neuthard haben sich abgesprochen, dass sie künftig mit ihren Führungsgruppen zusammen arbeiten. Grundlage für die Arbeit in der Führungsgruppe ist der Einsatz des Einsatzleitwagens. Sowohl Stutensee als auch Karlsdorf-Neuthard besitzen ein solches Führungsfahrzeug. Vorbereitend fand eine gemeinsame Übung der Fahrzeugbesatzungen aus Stutensee und Karlsdorf-Neuthard am Standort Staffort statt.

Heiko Baier, Stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Stutensee hat verschiedene Übungsaufgaben vorbereitet. Jeweils die Gruppenführer übten theoretisch die Szenarien ab. Angenommen waren der Brand in einem Einfamilienwohnhaus mit mehreren vermissten Bewohnern und ein Gefahrgutunfall. Die Führungsfahrzeuge übernahmen dann die Ihnen zugedachten Aufgaben. Die Kommunikation unter den Einsatzkräften vor Ort aber auch zur Leitstelle und zu den nachrückenden Kräften sind wichtige Aufgaben der Fahrzeugbesatzungen. „Je mehr wir den Umgang mit den Kommunikationsmittel üben, umso mehr können wir dann bei Einsätzen und Übungen die Führungsgruppen mit unseren Führungsfahrzeugen unterstützen“, stellte Baier als positiven Übungserfolg für beide Teams fest.

Fhrungsgruppe Staffort