• 25. Juli 2024 21:15

B – Dachstuhl – 31.05.23 15:01Uhr

Am frühen Mittwochnachmittag, des 31.05.23 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit der Alarmstufe B4 zu einem Dachstuhlbrand nach Karlsdorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wies eine dunkle Rauchwolke den Einsatzkräften den Weg zum Brandobjekt. Der Brand, vermutlich ausgehend von einer Scheune/Garage, drohte auf das Wohnhaus und eine angrenzende Werkstatt überzugreifen.

Vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Hausbewohner inkl. Tiere das Gebäude verlassen. Bereits nach kürzester Zeit befanden sich zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz in der angrenzenden Werkstatt, ein Angriffstrupp mit Pressluftatmer auf einer Dachterasse, eine Angriffstrupp ebenfalls mit PA sowie die Drehleiter mit Wenderohr im Einsatz.

Da der Brand bereits auf das Wohngebäude übergegriffen hatte, musste das Dach aufwändig abgedeckt und abgelöscht werden. Zwischen Scheune/Garage befand sich eine Pergola, welche zum Schutz der Einsatzkräfte kontrolliert rückgebaut werden musste, damit die Scheune/Garage vollständig abgelöscht werden konnte.

Eine Person wurde wegen Verdacht auf Rauchgasintox an den Rettungsdienst übergeben. Der DRK OV Karlsdorf übernahm die Versorgung mit Getränken und gemeinsam mit dem Rettungsdienst die sanitätsdienstliche Absicherung.

Abschließend wurde soweit möglich das Löschwasser mittels Schnelltest auf PH-Wert und Öl getestet und die Gebäude weitestgehend abgesaugt. Hierzu wurde das Klärwerk entsprechend in Kenntnis geset

Einsatzende war gegen 20Uhr, nach dem alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit aufgerüstet und das Verbrauchsmaterial entsprechend versorgt war.

Auch 24h nach Einsatzende sind Einige von uns noch tatkräftig am Aufräumen.

Die Atemschutzgeräte wurden gereinigt, geprüft und die Atemluftflaschen neu befüllt. Das alles noch bis in den späten Abend hinein.

Die Kleidung wurde gereinigt und zum trocknen aufgehängt. Dazu war im Abstand von spätestens 3-4h ständig jemand im Gerätehaus anwesend, damit die Reinigung innerhalb kürzester Zeit erledigt werden kann.

Die Schläuche müssen gereinigt, geprüft, getrocknet und verräumt werden. Das wird wohl noch einige Tage in Anspruch nehmen.

Ja, Feuerwehr heißt Arbeit. Arbeit die wir alle gerne und gemeinsam ehrenamtlich in unserer Freizeit nebenberuflich für die Gemeinschaft auf uns nehmen.

Hierfür geht an dieser Stelle ein besonderer Dank an die Atemschutzwerkstatt, die Kleiderkammer und den Schlauchwart.